Vorverkauf

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Freitag, 28. Oktober 2016

Fr 11.11.16 Lesung: Von Wolkengiganten, Wildsäuen und unsichtbaren Räumen

Spoken Word in Dachau, Volker Widmann & Friends
Musik: Julia und Mike Berwanger

Tollhaus e. V. präsentiert spoken word:
Von Wolkengiganten, Wildsäuen und unsichtbaren Räumen
Lesung von Volker „Hugo“ Widmann aus seinem Werk „Stille, Wind und Licht“

Mit Vorstellung eines Kapitels des kommenden Romans „Die Molche“

Moderation: Michael Berwanger
Musik: Julia und Michael Berwanger

Eintritt: 5 € an der Abendkasse

„Im ersten heißen, harten Sonnenlicht des frühen Tages spannen drei Fliegen ein nach Süden geneigtes Dreieck über der Terrasse auf.“ So beginnt eine der Beobachtungen, die Volker „Hugo“ Widmann im Lauf eines Tages macht, von denen er jährlich einige im Sommer im toskanischen Steinhaus von Freunden verbringt. Es sind ruhige Tage, Tage von „Stille, Wind und Licht“, wie er seine dort gesammelten Notizen übertitelt hat, die 2016 als kleines Werk, illustriert von Michael Berwanger, erschienen sind. Tage, um zu sitzen oder zu gehen, zu schweigen, zu lauschen, zu beobachten und in Betrachtung zu versinken – tiefer, als es der Alltag zulässt, so tief, bis sich neue Dimensionen eröffnen. Die im Dreieck schwebenden Fliegen zum Beispiel, „jede… in der Luft stehend, mit tiefem aggressiven Gebrumm der Flügel“, werden für Widmann zu Trägern einer beinahe sichtbaren Fläche, leicht schillernd, einer Membran, die sogar den Blätterschatten reflektiert, einem Tor zu jener anderen Art von Wahrnehmung, nach der er auf der Suche ist.

Der 62-jährige Volker Widmann, genannt Hugo, aus Hebertshausen verbrachte seine Kindheit in Franken, den größten Teil seines Lebens aber im Landkreis Dachau. Eine schöne, „zum Glück unbehütete“ Kindheit in der Natur mündete in eine Jugend, in der er für sich in der Literatur einen Schlüssel zur Erkenntnis entdeckte. Er studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München. Nach kurzer Tätigkeit im Lehrberuf baute er nach1984 ein soziales Unternehmen auf, das sich die berufliche und soziale Integration von benachteiligten Jugendlichen zum Ziel setzte. Er ist Vorstand des Jazz e. V. Dachau, der seit 2001 internationale avantgardistische Musik nach Dachau bringt. 2016 veröffentlichte er sein Erstlingswerk „Stille, Wind und Licht“.

Aktuell schreibt Volker Widmann an einem Roman, aus dem er anlässlich der Lesung am 11. November ein Kapitel vortragen wird.

Der Künstler und Musiker Michael Berwanger, der den Band „Stille, Wind und Licht“ herstellerisch betreut und Illustrationen beigesteuert hat, wird den Abend als Moderator begleiten. Darüber hinaus wird er mit seinem Kontrabass seine Tochter Julia Berwanger begleiten und mit ihr Lieder im Duett singen, die aus ihrer Feder stammen. Sie absolviert derzeit eine Performance-Ausbildung an der Münchner IMAL.

Sonntag, 16. Oktober 2016

Mi 26.10.2016 Abgesagt: Paul Liddell

Wegen Pauls modernem Konzept als 'One Man Band', bei dem er Live-Loops, Gitarren, Percussion, Harmoniegesang und Effekte nutzt, haben ihn schon so bekannte Künstler wie Florence and the Machine, Turin Brakes und Billy Bragg zu sich auf die Bühne geholt. Ein vielfältiger und anspruchsvoller Songschreiber, mit einer unverkennbaren Stimme, dessen Live-Bandbreite von flüsternder Intensität bis zu ohrenbetäubender Heftigkeit, die Zuhörer in ihren Bann zieht

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Sa 15.10.16 Ray Bonneville (CAN/US)

Ganze 4 Konzerte gibt Ray Bonneville während seiner Europa-Tournee in Deutschland. Und eines davon nach 3 Jahren wieder in Dachau. 

Ray Bonneville - das bedeutet fetzigen Gitarrensound, mitreißende Footboard-Percussion und gekonntes Mundharmonikaspiel.
 
Blues/Roots-Veteran Ray Bonneville (Montreal/Canada) der Juno-Award-Gewinner der kanadische "Grammy" des Jahres 1999.

Ray Bonneville - das bedeutet fetzigen Gitarrensound, mitreißende Footboard-Percussion und gekonntes Mundharmonikaspiel. Für sein drittes Album "Gust of Wind" erhielt er 1999 den Juno Award. Im Jahr 2000 wurde er mit dem vierten Album "Rough Luck" erneut für den Juno Award nominiert. Seit drei Jahrzehnten begeistert er seine Fans in Clubs und Konzerthallen ebenso wie auf renommierten Festivals wie z.B. New Orleans Jazz & Heritage, Montreal Jazz, Kerrville, Toronto Harbourfront, Ottawa Folk, Strawberry, Winnipeg und Edmonton.
Pressestimmen:
Folk Roots Magazine / "...a potent blues cocktail reminiscent of John Lee Hooker and JJ Cale, leavened with Clapton and Dire Straits styled guitar work." 
Downbeat Magazine / "Bonneville writes tunes that are enterprising of melody while telling smart, surprising little tales of emotional dislocation..." 
Montreal Gazette / "The key to Bonneville's music is the groove he finds and rides i
n each song." 
Planet Jazz / "...a guitar style of exacting persuasive nuances, gut felt harmonica lines and voice soaked in whiskey and road weary sentiment."
J J Cale ist leider verstorben, Eric Clapton kann den Meister des Laid-back leider nur gut kopieren. Doch es gibt einen neuen Stern am Himmel des anspruchsvollen Blues und Roots Americana Gebildes der Musik: Ray Bonneville, mit seiner VÖ Easy Gone kommt dieser Art von Musik nicht nur näher; nein er verkörpert sie auch. Beim Anhören der aktuellen CD wird einem die Weite der USA und Kanada (daher kommt er) näher gebracht, als je zuvor. Weite Täler, endlose Steppen, lange Züge, minimalistisches groflartig vorgetragen, dazu eine Stimme, die durch Mark und Bein gehtDies ist der wahre JJ CALE Nachfolger. Dezente Gitarrenlicks verbreiten Wild West feeling pur und erinnern in ihrer Qualität stellenweise an Mark Knopfler. Bestechend ist die Lässigkeit mit der Ray Bonneville seine teils traurigen Lieder ins Mikrofon haucht bzw. singt. When I get to New York grooved bluesig daher und jagt einem die Gänsehaut über den Rücken. Dazu gesellt sich eine schöne Gitarre mit Mundharmonika Unterstützung.
Check www.raybonneville.com

Info und Hörproben: 
www.raybonneville.com   
www.wikipedia.org/wiki/Ray_Bonneville  
www.youtube.com/watch?v=w_9EG9_DW4I

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Fr 07.10.16 DEAD TUNA - Jeff Aug / Hans Penzoldt

„Acoustic Guitar Groove“ – ein Rendezvous von Gitarre und Mundharmonika 




Es ist ein ebenso schräger wie anstrengender Wettbewerb: Wer schafft die meisten Konzerte in den meisten Ländern in 24 Stunden? Jeff Aug, seines Zeichens amerikanischer Gitarrist der Extraklasse und ausgezeichneter Sänger, ist zweifelsohne von dieser Rekordjagd infiziert. Bereits 2009 schaffte er es mit 6 Stationen, 2012 setzte er mit 12 Auftritten an einem Tag die Messlatte ziemlich hoch.

Konzerte von jeweils 45 Minuten in 12 mitteleuropäischen Staaten bescherten ihm einen offiziellen Titel im Guinnessbuch der Rekorde. Wenn Jeff Aug zusammen mit seinem Bühnenpartner Hans Penzoldt (bluesharp) seine musikalische Visitenkarte im Café Gramsci abgibt, wird es zum Glück viel weniger stressig werden. Doch „die Post geht trotzdem ab“. Dafür werden der gebürtige Amerikaner aus Washington D.C. und sein deutscher Künstlerkollege sorgen. In ihrem Repertoire wechseln sich rockige Gitarrenriffs mit Funkgrooves ab, und es folgt schon mal eine orientalische Melodie auf Country-Blues und Bluegrass.

 Seit 2002 ist Jeff Aug, der seit Jahren einen hervorragenden Ruf als Bandmusiker genießt, in der Formation der avantgardistischen englischen New-Wave-Künstlerin Anne Clark engagiert, was durchaus für seine künstlerische Bandbreite spricht.

 Hans Penzoldt versteht es, mit einer unglaublichen Technik die ungewöhnlichsten Klänge aus der (völlig zu Unrecht oftmals unterschätzten) Mundharmonika herauszuholen. Im Zusammenspiel mit Jeff Aug öffnen sich für den Thüringer, der inzwischen im Allgäu lebt, fantastische Entfaltungsmöglichkeiten.