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Freitag, 16. Februar 2018

Fr 23.02.18 - Martyn Joseph

Sanctuary
Der Singer-Songwriter Martyn Joseph hat im Rahmen seiner langen musikalischen Karriere irgendwann das Attribut „der walisische Springsteen“ verpasst bekommen. Und das nicht grundlos: Der Mann aus dem Örtchen Penarth ist zwar kein Rocker, aber er engagiert sich immer wieder für soziale Themen und gilt als „Stimme der Underdogs“. Hier enden die Vergleiche mit dem „Boss“ bereits, denn Martyn Joseph steht meist alleine mit seiner Gitarre ohne E-Street Band auf der Bühne. Was nicht heißt, dass er den Kollegen nicht wertschätzt: Vor zwei Jahren hat Joseph einen ganzen Longplayer voller Springsteen-Cover eingespielt!

Mit „Sanctuary“ legt der Waliser bereits sein 21. Album vor, das er mit dem Produzenten und mehrfachen Grammy-Gewinner Ben Wisch aufgenommen hat. Martyn Joseph ist der einfühlsame Mahner an der Gitarre, der mit ausdrucksstarker Stimme über eine Welt singt, die ziemlich aus den Fugen geraten ist. Der zwischen den Zeilen aber deutlich macht: Die Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Welt wird er niemals aufgeben! Im aufrüttelnden „When Will We Find“geht es um simple, aber uns alle betreffende Wahrheiten:„Peace, love and justice, they keep walking the other way“. Recht hat der Mann!

In der feinen, vom irischen Folk beeinflussten Ballade „Bobby“ setzt der Barde dem ermordeten US-Politiker Bobby Kennedy ein musikalisches Denkmal und zitiert ihn mit den Worten: „Some men say things as they are and say why? I dream things that never were and say why not“?

Offen politisch wird der Sänger im von orientalischen Tönen inspirierten „The Luxury Of Despair“, in dem er seine Erfahrungen bei einer von ihm selbst initiierten Hilfsaktion in Palästina thematisiert, wo man zerstörte Häuser im Gemeinschaftsarbeit wieder ufbaute. Der Track bewegt sich in bewegender Weise zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

Die beiden letzten Songs des Albums hat Martyn Joseph nicht mit Ben Wisch in dessen Studio in New Jersey aufgenommen, sondern solo an seinem Wohnort Cardiff. Das akustische „Land Of Evermore“– nur Stimme und Gitarre – gehört in seiner Intensität unbedingt zu den Höhepunkten des Longplayers! Der Track ist eine einzige Liebeserklärung an die rauen Täler seiner Kindheit und an die gesamte reiche walisische Kultur. Die allen Widerständen zum Trotz bis heute lebendig ist! Die Hoffnung und die Harfe werden nicht verstummen!

Montag, 5. Februar 2018

Do 15.2. Sofia Talvik in der Schranne



Einlass 19h Beginn 20h

SOFIA TALVIK & Band

backed up by bass and violin by Bremen musicians Regina Mudrich and Martin Zemke

Americana / Folk mit schwedischen Wurzeln

Wenn Sofia Talvik da im Hippie-Kleid und mit Akustikgitarre auf die Bühne kommt und mit strahlend klarer, wunderschöner Stimme ihre Lieder singt, fühlt man sich zurück versetzt in die Zeit der frühen Joni Mitchell, Buffy Saint-Marie und der großen, weiblichen Folk-Ikonen. Ihr erstes Album veröffentlichte die Schwedin bereits 2005 und war erster schwedischer Act beim Lollapalooza-Festival in Chicago. Zum erfolgreichen Album "The Owls Are Not What They Seem" tourte sie mit Ehemann und Wohnmobil eineinhalb Jahre lang durch Amerika. Seither tourt Sofia 1-2mal jährlich auf diese Art durch die USA.

Die Musik von Sofia Talvik hat sich in einem einzigartig seelenvollen Neo-FolkPop zwischen ihrem schwedischem Erbe und amerikanischem Songwriting gefunden, wie auch ihr aktuelles Album "Big Sky Country" beweist. Über alledem schwebt Sofia Talviks strahlende Stimme, die auch live zur bloßen Gitarrenbegleitung mehr als genügt, um zu verzaubern und zu leuchten wie die Sonne einer schwedischen Mittsommernacht.

Mittwoch, 17. Januar 2018

Do 1.2. Thomas Schreckenberger - Ene, mene, muh - wem traust du

Wem kann man heutzutage noch vertrauen? Ein paar wenige vertrauen noch den Politikern oder den Medien und ganz Naive sogar dem eigenen Partner. Misstrauen ist angesagt in Zeiten, in denen der amerikanische Geheimdienst Dinge über uns weiß, die früher nur die neugierige Nachbarin wusste. Selbst im Internet kann man nichts mehr verschleiern – kaum suchen wir nach der Adresse eines Baumarktes in unserer Nähe, schon empfiehlt uns Amazon den Kauf von „Shades of grey“.

AM ENDE KANN MAN NICHT MAL MEHR DER WERBUNG GLAUBEN!

Auch der Politik kann man kaum noch über den Weg trauen – sind doch die meisten Abgeordneten nicht mehr ihrem Gewissen, sondern nur noch ihrem Lobbyisten verpflichtet. Und seit man nicht einmal mehr dem ADAC oder VW vertrauen kann, stellt sich bei vielen Menschen immer mehr Misstrauen ein: „Am Ende kann man man nicht mal mehr der Werbung glauben!“.

THOMAS SCHRECKENBERGER BRINGT LICHT INS DUNKEL.

Thomas Schreckenberger bringt Licht ins Dunkel auf der verzweifelten Suche nach irgendjemandem, dem man noch trauen kann. Begleitet wird er von den üblen Verdächtigen aus Politik und Gesellschaft, die er als treffsichere Parodien erscheinen lässt und bei denen man sich fragt, ob sie eher Hilfe oder Hindernis sind.

Thomas Schreckenberger ist mehrfach ausgezeichneter Kleinkunstpreisträger (Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, Reinheimer Satirelöwe, uvm.), gern gesehener Gast in TV, Rundfunk und auf Kleinkunstbühnen von Flensburg bis zum Bodensee.

Thomas Schreckenberger Kabarett

Montag, 27. November 2017

SO 10.12.17 Geoff Berner & Briga

Geoff Berner kommt zusammen mit Briga zurück ins Cafe Gramsci. Sein neues Album Canadiana Grotesquica war Mitte der November CD-Tipp der Woche auf BR2. Briga wird nächstes Jahr Gast in der Ruckteschell-Villa sein.

Der Klezmer-Punk Geoff Berner verabschiedet sich auf seinem neuen Album „Canadiana Grotesquica“ kurzzeitig von seinem vertrauten Stil - der Mischung aus jüdischer, osteuropäischer Musik mit der aggressiven Energie des Punk. Er selbst beschreibt den neuen Sound als ein von Country geküsstes Singer-Songwriter Werk".

Seit mehr als 15 Jahren bereist der jüdisch-kanadische Singer-Songwriter, Akkordeonist und Autor die Welt und bringt seine Musik auf die Bühnen diverser Bars, Cafés, Clubs, Theater, besetzter Häuser, Festivals und der einen oder anderen (okay, der einen) Arena. Seine Songs sind intelligent und können einen zum Weinen bringen. Oder zum Lachen, Zähneknirschen oder dazu, ein Fenster einzuwerfen – oftmals alles gleichzeitig. Seine Texte können deutlich politisch sein und deutlich links, aber frei von Parolen oder Plattitüden. Unter Musikerkollegen gilt er als ein „Songwriter für Songwriter“ und viele Künstler haben sich die Zeit genommen, seine Songs zu lernen und selbst zu spielen – darunter auch die Berliner Kultband RotFront. Es ist selten, dass ein guter Musiker auch wahnsinnig gut schreibt, aber Berner kann das über sich sagen (würde er natürlich nie tun, aber er könnte). Sein erster Roman „Festival Man“ ist voller treffender Beobachtungen und messerscharfer Formulierungen über die Musikwelt fernab des Mainstreams und der gerade erscheinende Nachfolger „The Fiddler Is A Good Woman“ ist fast noch besser. Mit einem neuen Album, einem neuen Buch und anstehenden Tourneen in Kanada, Europa, dem Nordwesten der USA ist Geoff Berner wieder voll in seinem Element.

"Geoff Berner liebt den Klezmer kaputt, holt ihn zurück auf die Straße, in die rauchigen Hinterzimmer und verruchten Bars. Ein guter, weiser Erzähler ist er."

"Die Klezmer-Tradition auf das Wesentliche reduziert, frönt Berner einem nüchterneren Sprech-Pop-Punkgesang, greift auch mal Polka oder jazzig-meditative Elemente auf und schafft daraus welteinladende, freimütige, kunstfertige Musik."

"…im ersten Set stark textbezogen und verrieten die Schule seines Landsmannes Leonard Cohen. Auch Tom Waits ließ grüßen. Geoff Berners Auftritt war ein Ereignis, an das sich sein Publikum noch lange erinnern wird."
http://www.geoffberner.com/

Mittwoch, 22. November 2017

Fr 24.11.17 Adam Barnes

Noch 7 Karten im Café. Online alles weg.

Was für ein Bart“, mag man beim ersten Anblick von Adam Barnes‘ üppiger Gesichtsbehaarung denken. Sobald sich der junge Songwriter aus Oxford dann aber die Gitarre umhängt und zu spielen beginnt, lautet der Gedankensprung aber sofort: „Was für eine schöne Musik!“
Ein Album und 2 EP‘s stehen bislang zu Buche des Engländers, sowie jede Menge Konzerte auf der britischen Insel, fast immer ausverkauft. Kein Wunder, dieser herzerwärmende, emotionale Folkpop ist einfach so sympathisch, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Auch in Deutschland und Holland ist Adam kein Unbekannter mehr, spielte er doch im Herbst 2016 eine längere Tour durch Europa gemeinsam mit Matt Simons in großen Hallen und Clubs. Dzt. gibt es eine US-Tour gemeinsam mit dem amerikanischen Songwriter Chris Ayer. Im Oktober 2017 erscheint schließlich Adam‘s zweites Album, das bei einer größeren Tour im November präsentiert wird.

Samstag, 18. November 2017

Sa 18.11.17 The Anatomy of Frank (USA)

Sie kommen mit sanftem Gitarren-Indiepop-Sounds daher und und haben viele Überraschungen im Gepäck: The Anatomy Of Frank verfolgen nämlich ein großes Projekt: Die US-Band um Kyle Woolard will in den kommenden Jahren für jeden Kontinent ein eigenes Album aufnehmen. Das natürlich auf dem betreffenden Kontinent entstehen muss!
Den Anfang machte vor zwei Jahren "North America", jetzt legt die Band mit "South America" nach. Das Album wurde in Ecuador aufgenommen und ist, so Kyle Woolard, eine Entdeckungsreise in Sachen Nostalgie, Liebesbeziehungen und Sterblichkeit.
Und natürlich geht es auch um Veränderungen: Denn nach "North America" fand man sich unversehens als Trio wieder, denn zwei Musiker haben sich nach fast fünfjähriger Bandgeschichte verabschiedet. Geblieben sind Kyle Woolard an Gitarre und Vocals, Jimmy Bullis an den Keyboards und Max Bollinger an den Drums. The Anatomy Of Frank musste ihren Sound völlig neu erfinden und Stücke neu orchestrieren. Heute sind die Drei froh über diesen "frischen Start".

Die Aufnahmen in Ecuador wurden vom Tod einer der Band sehr nahestehenden Person überschattet. Vielleicht liegt auch deshalb eine leise Traurigkeit über diesen feinen Songs. Denn The Anatomy Of Frank ließen die Erfahrung eines großen Verlustes in die neuen Tracks mit einfließen.

"South America" wurde gemeinsam mit Stephen Cope innerhalb von nur fünf Wochen auf einem abgelegenen Bauernhof in den Bergen Ecuadors aufgenommen. Immer wieder schauten Freunde und Weggefährten vorbei und sorgten für neue Inspirationen. Zwischendurch unternahm man Ausflüge in die spektakulären Bergregionen oder erkundet das nahegelegene Amazonasgebiet

Die erste Single "La Lllorona" ist vielleicht der beste Einstieg in die emotionale Landschaft von "South America": Liebesgeschichten sind vielleicht das herausforderndste Abenteuer, dem wir uns stellen müssen. "You know what I like, don’t make me beg. Come at me, bite me, choke me out. I’m hanging on your every word from the rafters by a belt", singt Woolard zu feinen Arrangements und wunderbaren Vokalharmonien. Mitunter mag man hier sogar an die Beach Boys denken! Und mit unbeschwerten Strandleben hat der leise Track "The Girl From Ipanema" nichts zu tun! Dafür ist das klaviermschmeichelte "The Sunken Coast" ein übermütiger Indierock-Track! "Viteri", das letzte Stück des Albums, schwelgt dagegen in sanfter Innerlichkeit und lebt ganz von der warmen Stimme Woolards.

Bleibt nur die Frage: Wer ist eigentlich Frank? „Frank ist ein eleganter, schnurrbärtiger, kluger, geheimnisvoller Mann mit universellem Sex Appeal. Jeder von uns sollte ihn besser kennenlernen“, sagt Woolard schmunzelnd.

--> Für Fans von Sufijan Stevens, Iron & Wine, Tegan & Sara

Die Fünf um Sänger und Gitarrist Kyle Woolard schreiben sanft euphorisierende Songs an der grünen Grenze zwischen Folk, Americana und Pop. Gegründet hat man sich auf dem College. Woolard hat übrigens Astronomie und Physik studiert: Damit qualifiziert man sich unbedingt als musikalischer Sternegucker! Erfahrungen haben diese sympathischen Schlunze vor allem bei Live-Auftritten gesammelt: In den bislang vier Jahren des Bestehens von The Anatomy Of Frank kommt man immerhin auf mehrere hundert Gigs! Besonders gerne reisen die umtriebigen Fünf übrigens auf ihre Lieblingsinsel Island, wo sie sich eng mit den lokalen Szenegrößten Svavar Knútur, Myrra Rós und Árstíðir angefreundet haben.

www.facebook.com/theanatomyoffrank

Sonntag, 1. Oktober 2017

Fr 03.11.17 Mick Thomas & Squeezebox Wally (AUS)

Der Australier Mick Thomas ist Vollblutmusiker, Singer/Songwriter, Produzent, Autor von Theaterstücken, er komponiert Film-Soundtracks, tritt „Solo“ und mit seiner Band „The Sure Thing“ auf und ist nicht zuletzt Sänger und Kopf der legendären australischen Folkrock-Band „Weddings Parties Anything“, die mit unvergleichlichem Drive in Down Under jeden großen Saal buchstäblich zum Kochen bringt.

Seine zahlreichen CD – Veröffentlichungen sind in Deutschland nicht leicht zu bekommen und damit hält sich sein Bekanntheitsgrad bei uns leider in Grenzen. In seinem Heimatland Australien ist er einer der größten und bekanntesten Singer/Songwriter überhaupt. Ein echter Storyteller, seine wenigen London-Shows in England, Ireland und Canada sind regelmäßig ausverkauft. Thomas´ Repertoire an Songs, die sich mit eingängigen Melodien ihren Platz direkt in den Herzen des Publikums erobern, scheint unerschöpflich zu sein und wächst mit jeder neuen Veröffentlichung. Seine Kreativität beeindruckt und überzeugt somit in schöner Regelmäßigkeit sowohl Publikum als auch Kritiker.

In Deutschland über die vielen Jahre bisher nur Insidern bekannt, folgte nach Supports u.a. für Billy Bragg (ein Fan) und einigen wenigen Solo-Shows dann in 2009 die erste richtige Tour. Weitere Tourneen fanden in 2010 und 2012 statt. In der Intimität deutlich kleinerer Clubs als aus der Heimat gewohnt, fühlte sich Mick Thomas sichtlich wohl und ließ ein staunendes Publikum mit dem Versprechen einer baldigen Rückkehr zurück.

Auf der Tour wird Mick Thomas wieder von Mark „Squeezebox Wally“ Wallace begleitet.

http://www.mickthomas.com/

Donnerstag, 21. September 2017

Sa 30.09.17 - JENNY GABRIELSSON MARE




Die schwedische Jazz-Pop-Künstlerin JENNY GABRIELSSON MARE veröffentlicht mit Brooklyn Bridge einen betörend-feingeistigen Vorgeschmack auf ihr drittes Album Comb The Wicked (VÖ: 22.09.). Um die neuen Songs zu schreiben, verbrachte Jenny Gabrielsson Mare einen Monat allein in Brooklyn und destillierte die Atmosphäre des lebhaften Stadtteils in einen Sound von Industrial Noise über Soul bis hin zu Gospel. Der von melancholischen Piano-Tönen getragene Track Brooklyn Bridge leiht seine fließende Eleganz von der Strömung des East River und vom Rhythmus der darüber verkehrenden Fahrzeuge. Über den düsteren und dennoch hoffnungsvollen Song sagt Jenny: "Manchmal fühlt man sich, als ob man das Gewicht der ganzen Welt auf dem Rücken trägt. Es fällt nicht leicht, aufrecht zu gehen, wenn das Leben es einem schwer macht. Aber trotzdem empfindet man noch etwas – und daran kann man sich festhalten."

Montag, 28. August 2017

Mi 20.09. Fischer: Wahn & Sinn

Wahn & Sinn
Eine skurrile Mischung aus Konzert, Lesung und Slam Poetry, unterstützt von der unglaublich loyalen 1 Mann Kapelle f i s h m a n.

Der langjährige Weggefährte ganz unterschiedlicher Künstler wie der Blue Man Group, Konstantin Wecker, Tim Neuhaus, Katja Riemann, Alexa Rodrian und Demba Nabe (Seeed) stellt neben den Kompositionen seiner Soloalben „Schattenland“ , „19“ & „Asamba“ zum ersten mal Texte aus seinem Gedichtband „Sich kurz fassen - ach“ vor.

„f i s c h e r´ s Musik hat eine ästhetische, von melodischer Kraft getragene Integrität, die verzaubert.“ Süddeutsche Zeitung

„ f i s c h e r ist ein stets überschäumender Quell der Freude. Menschlich und musikalisch durfte ich das ja schon viele Jahre lang erleben. Und jetzt auch noch expressis verbis – wunderbar, was für eine schöne Überraschung.“ Konstantin Wecker

„Großartige Texte, intellektuell und berührend.“ Ulrike Winkelmann

„Ständig fließt die Musik aus ihm raus, in zahlreichen unvorhersehbaren Projekten.Und wenn man sich daran gewöhnt hat, dann kommt er mit dem Besten, was Du je von ihm gehört hast.“ Tim Neuhaus

Samstag, 20. Mai 2017

Fr 26.05.17 RYAN M. BREWER (US)

Ryan M. Brewer bezeichnet sich selbst als "Free Range Americana" Singer/Songwriter und Geschichtenerzähler. Ein Musiker aus der Freilandhaltung also, aber bei Leibe nicht das kleine Hühnchen, das unbedarft auf Europa-Tournee geht. 

Mit zwei Studio-Alben und einem Live-Album im Gepäck macht er sich auf, die Songs des nächsten Albums dem deutschen Publikum vorzustellen.

"Wenn ich weit weg bin, bin ich meinem Produzenten vom größten Nutzen", witzelt Brewer. "Das letzte, was er braucht, ist, dass ich über seine Schulter gucke, während er versucht, meine Scheibe fertig zu machen und in die Wildnis zu entlassen. Ich glaube, ich bin besser dran, wieder on the road zu sein." 

Ryan M. Brewer wird am genauesten als reisender musikalischer Erzähler beschrieben. Die Lyrik an sich ist ihm sehr wichtig. Seine Songs scheinen mühelos zwischen den Genres zu schweben ... jedes Lied fällt genau in jenes Genre hinein, das er braucht, um die Geschichte genau zu erzählen.

Und das ist alles, was zählt - Lieder und Geschichten. Brewers Songs führen auf einen breiten, thematischen Weg - mit existenzieller Verwirrung, politischer Entzauberung, Kampf mit religiösem Glauben und Liebe/Glück trotz alledem. Sein Stimmumfang ist beeindruckend, seine Liedstruktur herausfordernd, und seine Gitarrenarbeit ist verzwickt.

Nachdem er ausgiebig durch die USA tourte, will er jetzt Europa erobern. Seine erste Europatournee wird ihn überwiegend mach Deutschland führen, aber auch ein paar Stationen in den Niederlanden sind vorgesehen.

"Auf den Sound der Arrangements und Aufnahmen meines neuen Albums bin ich stolz. Aber mich dürstet danach, sie mir zurückzuholen, nur für mich und meine Lieder, die die Geschichten erzählen."