trifft einen Dachauer Pianisten
„Wenn die Koester auf der Bühne steht, dann gehört das Publikum ihr“, urteilt die Braunschweiger Zeitung, und da darf man sich wohl auf einiges freuen. Zum ersten Mal kommt die Songwriterin meike koester für einen Konzertabend ins Café Gramsci nach Dachau und bringt ihre aktuelle live DVD [2009] mit.
Nach drei veröffentlichten CDs in englischer Sprache und Konzertreisen in die USA haben sich nun auch erstmals einige deutsche Tite...l ins Programm geschlichen. Und die treffen mitten ins Herz. „Dein Seefahrerherz fürchtet sich vor Liebe“ heißt es da in einem Song, und „manchmal muss man gehen, um zu sehen, was bleibt“ in einem anderen. Immer wieder lotet meike koester
für sich die schmalen Grade zwischen Weggehen und Bleiben, zwischen Verantwortung und Freiheit aus.
Und das in einer nachvollziehbaren warmherzigen Art und Weise. Das Publikum wird einbezogen, es gibt kleine Geschichten zu den Songs zu hören, und es wird in lockerem Plauderton erklärt, wie die Effekte für ihre Akustikgitarre funktionieren.
meike koester steht zwar allein auf der Bühne, aber zuweilen hat man schon das Gefühl, in ihrer Akustikgitarre versteckt sich noch ein Bass oder Schlagzeug, so vielfältig, groovig und voll ist ihr Gitarrenspiel. Das Publikum nimmt an ihrer sprichwörtlichen Spielfreude teil, wenn meike koester bei einigen Songs sogar ein Wah-Wah-Pedal, eine Loopstation oder gar einen Verzerrer hinzuschaltet. Eine moderne Songschreiberin eben.
Wer stimmungsvollen akustischen PopRockCountryFolk mit einer abwechslungsreichen Stimme und grooviger Gitarre mag, sollte sich den 21. Januar unbedingt für meikes Konzert freihalten!
Meike wird an diesem Abend einen Dachauer Pianisten treffen, der Name darf nicht verraten werden.
meike koester war bereits solo im Vorprogramm von Marc Cohn ("Walking In Memphis"), Alannah Myles ("Black Velvet") und Toto zu hören und erhielt den "Förderpreis für Kultur des Landes Niedersachsen 2001". 2004 spielte sie mit ihrem Trio auf dem „Dogwood Festival“, in Atlanta, GA, USA, und gab dort auch solo Konzerte zusammen mit Eric Taylor, Caroline Aiken
und Pierce Pettis.
Discographie: “angel” (CD 1998), “soap for dirty girls” (CD 2002), “live love travel free” (CD 2006), “meike live im Lutterbeker” (DVD 2009). Alle bei eve's apple music production erschienen.
Presserezensionen zu CD und Konzerten auf www.meikekoester.comMehr anzeigen
Vorverkauf
Montag, 17. Januar 2011
Mittwoch, 5. Januar 2011
Sonntag 16.1.11 JEFF AUG

Nur noch Karten für Sonntag, keine Karten mehr für Samstag
Sonntagskonzerte Beginn schon um 19h
JEFF AUG
Raw Fingers & Steel Strings Tour
Presented by Akustik Gitarre Magazine, Guitar Magazine, D´Addario Strings, AER Amplifiers, Dunlop & Planet Waves Guitar Accessories
Eine richtige Ohrenweide ist die herausragende Solo-Kunst des amerikanischen Gitarristen JEFF AUG, den man in jüngster Zeit vor allem als Mitglied der Anne Clark Band kennt, der aber auch als Vorband für Bands wie Rush, Soft Machine oder die Freaky Fukin Weirdoz in die Saiten griff.
Mit hochvirtuosem Picking und kaum Elektronik schuf der Amerikaner sein ganz eigenes faszinierendes Universum, dem man immer wieder gerne ein ganzes Konzert lang zuhören kann.
Nach den ausgiebigen Touren 2009 als Gitarist von u.a. Anne Clark und Support der legendären Soft Machine und auch Allan Holdsworth, veröffentlicht Gitarrist JEFF AUG nun sein viertes Solo-Gitarre-Album Living Room Sessions.
Nachdem einige Tracks vom letzten Anne Clark Album The Smallest Acts Of Kindness aufgenommen worden waren, hatte Jeff Aug, der die hälfte des Albums mitkomponiert hatte, so viel Material übrig, dass er aus den nicht verwendeten Skizzen nun fertig arrangierte Kompositionen für seine Solo-Gitarre verwendet.
Der Titel des Albums Living Room Sessions bezieht sich im wahrsten Sinne des Wortes auf die Aufnahmen in einem Wohnzimmer seines Freundes, Pianist und Komponist Murat Parlak (Yehudi Menuhin, Harald Schmidt, Branford Marsalis, Anne Clark).
Freitag, 31. Dezember 2010
Die Sylvester Ansprache des Vorsitzenden
Das Jahr 2011 wird ein Besonderes.
Rückblick
Der TollhausDachau e.V. hat sich vor 10 Jahren gegründet, weil es in der Stadt Dachau so gut wie keine Auftrittsmöglichkeiten gab. 10 Leute trafen sich am 8. August im Gebäude des Mietervereins und vollzogen die Gründung.
Wir begannen mit einem Konzert in der Holzbaracke des Zieglerkellers.
Damals stand noch Donald Wagner mit seinem entrückten Gitarrenspiel auf der Bühne und meine Frau ließ die Grabgabel und Gartenarbeit liegen und kam spontan zum Konzert, weil sie nicht glauben konnte, dass es noch jemanden gibt, der so Gitarre spielen kann.
Heute hat der Verein mehr als 160 Mitglieder und es gibt so viele Bühnen wie nie zuvor in der Stadt Dachau. Auch ein Kulturamt, dessen Unterstützung für uns großartig ist. Frau Aigner, Heinz und Kiermair halfen uns so manches mal aus der Patsche, wenn wir eine Übernachtung oder einen Saal zu spät buchten, wenn unsere künstler in den falschen unbezogenen Betten schliefen oder wenn wir einen Antrag zu spät stellten. Man kann sich kaum vorstellen, dass der Bereich Kultur zu Reitmeiers Zeiten vom städtischen Hauptamt mitverwaltet wurde.
Der Umbau des Stockmann-Saals im Thoma-Haus brachte eine erhebliche Kapazitäterweiterung, wir können jetzt einen Saal nutzen, der uns die Vereinskasse mit Konzerten wie The Commitments, Ringsgwandl, Hube, Klaffl ein bis zweimal im Jahr füllt. Mit diesem Geld und mit städtischen Zuschüssen finanzieren wir die vielen kleinen Konzerte in unserem Wohnzimmer, dem Café Gramsci. Ganz ehrlich, mit den Eintrittspreisen allein könnten wir einpacken.
Sehr verbunden mit unserem Verein war Jörg Hube, einer der wenigen Künstler, der sich nicht nur selbst managte, sondern auch noch handgeschriebene Briefe schrieb.
Unvergeßlich bleiben seine Aufführungen im Thoma-Haus: Die letzten Tage der Menschheit, Herzkasperl und seine Auftritte am Amperitiv. Verträge gab es mit ihm keine, ein Telefonat genügte. Er ist im Juni 2009 verstorben und wir verloren einen Freund.
Einige Dinge sind auch nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollten gerne, dass die Stadt Dachau die Bühnen und Konzerte gemeinsam bewirbt, dass das Kulturamt die Vereine mit einer GEMA-Pauschale von der Bürokratie entlastet.
Hintergrund dafür war, dass mit einer steigenden Anzahl an Bühnen mehr Publikum gefunden werden muss, und das wohnt im Landkreis. Wir haben weder die Manpower noch die finanzielle Kraft im Hinterland unsere Konzerte zu bewerben.
In vielen Gesprächen und nach 10 Jahren Kulturarbeit bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass Dachau immer noch eine Künstlerstadt ist. Nur sind es nicht mehr die internationalen Maler, die hier ihre Werke lassen, wie vor 100 Jahren. Es sind die Musiker aus Australien, USA, Frankreich und Großbritannien, aus Skandinavien und Tschechien. Wenn das endlich mal in der Gewichtung des städtischen Kulturhaushaltes seinen Niederschlag finden würde, könnte man verstehen dass der Aufreger nicht die 900.000€ für die städtischen Galerien (inkl. deren Personalkosten), sondern die 170.000€ für den Rest vom Trachtenverein bis zum Jazzkonzert. Die Proportion zueinander ist falsch.
Ausblick
Das Jahr 2011 wird uns einige Veränderungen bringen.
Was bleibt ist, dass unser Hauptkonzertort das Café Gramsci bleiben wird.
Hinzukommen werden zusammen mit Prittlstock einige Konzerte in der Kulturschranne.
Dabei beschränken wir uns auf Konzerte mit Bands, die nicht auf die Bühne des Gramsci passen. Wir betreiben keine Kannibalisierung.
Und wir arbeiten an einem Konzept, das uns die Türen für große, auch mal laute, Konzerte öffnen soll. Das wird nicht in Dachau sein, für diejenigen, die jetzt gleich an das MD-Gelände denken. Doch das sind noch ungelegte Eier.
Wenn ihr uns weiter unterstützen wollt, kommt so oft wie möglich auf die Konzerte, gebt wie bisher das aufmerksamste Publikum der Welt ab. Gerade unsere internationalen Künstler schätzen die Atmosphäre, die ihr schafft, sehr, kommen deswegen immer wieder und erzählen es an ihre Kollegen weiter. Lieber ins Gramsci, als nach München oder London, das ist kein Honig ums Maul geschmiert, das ist keine Floskel. Deswegen, rutscht gut ins Jahr 2011 und freut Euch auf all die tollen und vielen Konzerte im Jubeljahr 2011.
Und noch ein Danke an Christian, Anja, und die Gramsci-Bedienungen,
auch an Kerstin, Helmut und Sigi,
und ein Memoriam an Donald, Axel, Sepp und Jörg im weißblauen Kulturhimmel
Rückblick
Der TollhausDachau e.V. hat sich vor 10 Jahren gegründet, weil es in der Stadt Dachau so gut wie keine Auftrittsmöglichkeiten gab. 10 Leute trafen sich am 8. August im Gebäude des Mietervereins und vollzogen die Gründung.
Wir begannen mit einem Konzert in der Holzbaracke des Zieglerkellers.
Damals stand noch Donald Wagner mit seinem entrückten Gitarrenspiel auf der Bühne und meine Frau ließ die Grabgabel und Gartenarbeit liegen und kam spontan zum Konzert, weil sie nicht glauben konnte, dass es noch jemanden gibt, der so Gitarre spielen kann.
Heute hat der Verein mehr als 160 Mitglieder und es gibt so viele Bühnen wie nie zuvor in der Stadt Dachau. Auch ein Kulturamt, dessen Unterstützung für uns großartig ist. Frau Aigner, Heinz und Kiermair halfen uns so manches mal aus der Patsche, wenn wir eine Übernachtung oder einen Saal zu spät buchten, wenn unsere künstler in den falschen unbezogenen Betten schliefen oder wenn wir einen Antrag zu spät stellten. Man kann sich kaum vorstellen, dass der Bereich Kultur zu Reitmeiers Zeiten vom städtischen Hauptamt mitverwaltet wurde.
Der Umbau des Stockmann-Saals im Thoma-Haus brachte eine erhebliche Kapazitäterweiterung, wir können jetzt einen Saal nutzen, der uns die Vereinskasse mit Konzerten wie The Commitments, Ringsgwandl, Hube, Klaffl ein bis zweimal im Jahr füllt. Mit diesem Geld und mit städtischen Zuschüssen finanzieren wir die vielen kleinen Konzerte in unserem Wohnzimmer, dem Café Gramsci. Ganz ehrlich, mit den Eintrittspreisen allein könnten wir einpacken.
Sehr verbunden mit unserem Verein war Jörg Hube, einer der wenigen Künstler, der sich nicht nur selbst managte, sondern auch noch handgeschriebene Briefe schrieb.
Unvergeßlich bleiben seine Aufführungen im Thoma-Haus: Die letzten Tage der Menschheit, Herzkasperl und seine Auftritte am Amperitiv. Verträge gab es mit ihm keine, ein Telefonat genügte. Er ist im Juni 2009 verstorben und wir verloren einen Freund.
Einige Dinge sind auch nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wollten gerne, dass die Stadt Dachau die Bühnen und Konzerte gemeinsam bewirbt, dass das Kulturamt die Vereine mit einer GEMA-Pauschale von der Bürokratie entlastet.
Hintergrund dafür war, dass mit einer steigenden Anzahl an Bühnen mehr Publikum gefunden werden muss, und das wohnt im Landkreis. Wir haben weder die Manpower noch die finanzielle Kraft im Hinterland unsere Konzerte zu bewerben.
In vielen Gesprächen und nach 10 Jahren Kulturarbeit bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass Dachau immer noch eine Künstlerstadt ist. Nur sind es nicht mehr die internationalen Maler, die hier ihre Werke lassen, wie vor 100 Jahren. Es sind die Musiker aus Australien, USA, Frankreich und Großbritannien, aus Skandinavien und Tschechien. Wenn das endlich mal in der Gewichtung des städtischen Kulturhaushaltes seinen Niederschlag finden würde, könnte man verstehen dass der Aufreger nicht die 900.000€ für die städtischen Galerien (inkl. deren Personalkosten), sondern die 170.000€ für den Rest vom Trachtenverein bis zum Jazzkonzert. Die Proportion zueinander ist falsch.
Ausblick
Das Jahr 2011 wird uns einige Veränderungen bringen.
Was bleibt ist, dass unser Hauptkonzertort das Café Gramsci bleiben wird.
Hinzukommen werden zusammen mit Prittlstock einige Konzerte in der Kulturschranne.
Dabei beschränken wir uns auf Konzerte mit Bands, die nicht auf die Bühne des Gramsci passen. Wir betreiben keine Kannibalisierung.
Und wir arbeiten an einem Konzept, das uns die Türen für große, auch mal laute, Konzerte öffnen soll. Das wird nicht in Dachau sein, für diejenigen, die jetzt gleich an das MD-Gelände denken. Doch das sind noch ungelegte Eier.
Wenn ihr uns weiter unterstützen wollt, kommt so oft wie möglich auf die Konzerte, gebt wie bisher das aufmerksamste Publikum der Welt ab. Gerade unsere internationalen Künstler schätzen die Atmosphäre, die ihr schafft, sehr, kommen deswegen immer wieder und erzählen es an ihre Kollegen weiter. Lieber ins Gramsci, als nach München oder London, das ist kein Honig ums Maul geschmiert, das ist keine Floskel. Deswegen, rutscht gut ins Jahr 2011 und freut Euch auf all die tollen und vielen Konzerte im Jubeljahr 2011.
Und noch ein Danke an Christian, Anja, und die Gramsci-Bedienungen,
auch an Kerstin, Helmut und Sigi,
und ein Memoriam an Donald, Axel, Sepp und Jörg im weißblauen Kulturhimmel
Montag, 27. Dezember 2010
Ab Dienstag im Vorverkauf
So 16.01. Jeff Aug (USA/D)
Fr 21.01. Meike Koester
Fr 28.01. Jessica Sligter - Trio (NL/NOR)
Fr 04.02. INKOGNITO - Jazz
Sa 05.02. Gwennyn - (FR)
Fr 25.03. Robert C. Blank
Do 07.04. Kirsty McGee & The Hobopop Collective (GB)
alle ausschließlich im Café Gramsci
Nur
Fr 11.02. Couplet AG - bei MünchenTicket (Rundschau, usw..)
Fr 21.01. Meike Koester
Fr 28.01. Jessica Sligter - Trio (NL/NOR)
Fr 04.02. INKOGNITO - Jazz
Sa 05.02. Gwennyn - (FR)
Fr 25.03. Robert C. Blank
Do 07.04. Kirsty McGee & The Hobopop Collective (GB)
alle ausschließlich im Café Gramsci
Nur
Fr 11.02. Couplet AG - bei MünchenTicket (Rundschau, usw..)
Sonntag, 26. Dezember 2010
Samstag, 18. Dezember 2010
Weihnachtsgeschenk Superticket für alle Veranstaltungen im 1. Halbjahr
wenn jemand Interesse an einem Super-Ticket zu 111.-€ hat,
dann schnell eine mail an KK@TollhausDachau.de
Ich lass sie dann noch vor Weihnachten drucken.
Enthalten sind 3 INKOGNITOS und 12 weitere Veranstaltungen
Preisvorteil: keiner, da sonst nicht zu unterscheiden wegen Prittlstock.
Die Karten können auch auf andere Personen von Konzert zu Konzert
übertragen werden.
So 16.01. Jeff Aug (USA/D)
Fr 21.01. Meike Koester
Fr 28.01. JÆ Jessica Sligter (NL/NOR)
Fr 04.02. INKOGNITO - Jazz
Sa 12.02. INKOGNITO - Blues (CZ/D)
Sa 19.02. INKOGNITO - Songs
Fr 04.03. Guro von Germeten (NOR)
Fr 18.03. Christoph Schellhorn (A)
Fr 25.03. Robert C. Blank
Fr 01.04. Tamara Banez
Do 07.04. Kirsty McGee & The Hobopop Col. (GB)
Fr 15.04. Rory Ellis (AUS)
Fr 13.05. Le Bang Bang
Fr 20.05. Mäkkelä & Clark Nova (FIN/D)
Do 09.06. Hussy Hicks (AUS)
dann schnell eine mail an KK@TollhausDachau.de
Ich lass sie dann noch vor Weihnachten drucken.
Enthalten sind 3 INKOGNITOS und 12 weitere Veranstaltungen
Preisvorteil: keiner, da sonst nicht zu unterscheiden wegen Prittlstock.
Die Karten können auch auf andere Personen von Konzert zu Konzert
übertragen werden.
So 16.01. Jeff Aug (USA/D)
Fr 21.01. Meike Koester
Fr 28.01. JÆ Jessica Sligter (NL/NOR)
Fr 04.02. INKOGNITO - Jazz
Sa 12.02. INKOGNITO - Blues (CZ/D)
Sa 19.02. INKOGNITO - Songs
Fr 04.03. Guro von Germeten (NOR)
Fr 18.03. Christoph Schellhorn (A)
Fr 25.03. Robert C. Blank
Fr 01.04. Tamara Banez
Do 07.04. Kirsty McGee & The Hobopop Col. (GB)
Fr 15.04. Rory Ellis (AUS)
Fr 13.05. Le Bang Bang
Fr 20.05. Mäkkelä & Clark Nova (FIN/D)
Do 09.06. Hussy Hicks (AUS)
Samstag, 27. November 2010
Samstag, 20. November 2010
Donnerstag, 4. November 2010
Fr 5.11.2010 Christy & Emily (USA) noch 15 Karten
Als Christy & Emily aus Brooklyn 2007 ihr Debut-Album "Gueen`s Head" auf dem New Yorker Label „The Social Registry“ veröffentlichten, stand ein gemeinsames Konzert mit den legendären Postpunkern The Nightingales aus England ins Haus.
The Nightingales um den berüchtigten Ur-Punk und John Peel Liebling Robert Lloyd, sind die Ex-The Prefects und waren seit 1977 gemeinsam mit den "heavy hitters" von The Clash, The Slits oder Crass un...terwegs. Als der New Yorker DJ Dan Selzer die alten Prefects-Scheiben wiederveröffentlichte, holte er The Nightingales für eine Tour in die Staaten. Unter anderem nach
Brooklyn. Dazu buchte er Christy & Emily. Man würde nicht denken, dass ein Begründer des Birmingham-Punkrock sich von zwei Frauen, die innige und gefühlvolle Songs singen, begeistern lässt, doch Lloyd war hingerissen: "The best band in the world". Nach dem Konzert ging er auf die beiden zu und fragte "Kommt ihr mit mir nach Europa?"
Fast Forward. August 2008. Christy & Emily spielen auf dem Klangbadfestival in Scheer, dem Festival im oberschwäbischen Hinterland mit der Creme de la Creme des musikalischen Undergrounds.
Das Konzert von Christy & Emily wurde von dem Publikum mit offenen Mündern begleitet. Faszination und eine selten gesehene Spannung lag in der Luft der Zeltbühne, auf der das Duo seine hinreißende Live-Dynamik entfaltete.
Nach dem Festival kam dieses Mal Hans Joachim Irmler auf Christy & Emily zu und lud sie in sein Fauststudio in Scheer ein. Irmler ist künstlerischer Leiter des Klangbadfestivals, Produzent, Keyboarder und Mitbegründer der ebenfalls legendären Krautrockgruppe "faust".
Außerdem betreibt er das feine Klangbad-Label, auf dem auch The Nightingales veröffentlichen. Gemeinsam wurde beschlossen, dass Christy & Emily im Fauststudio das Album "No Rest" aufnehmen sollen.
Das neue Album „No Rest“ enthält 10 Songs, die nicht nur die zurzeit tonangebende Musikszene Brooklyns zum Ausdruck bringen, sondern in ihrer Mischung aus Coco Rosie und viel mehr The Velvet Underground eine Entdeckung der Popmusik der Zehner Jahre sein werden.
Jeder Song ist eine Geschichte und beeindruckt für sich. Auf Struktur wird oft verzichtet und ungewöhnlich instrumentiert - und gerade das Ungewöhnliche aber Eingängliche, gepaart mit dem zauberhaften Gesang, der zerbrechlich und unheimlich ergreifend über den Soundsphären schwebt, macht die Musik von Christy & Emily zu einem besonderen Erlebnis zeitgenössischer Musik.
"Beast" ist eine Art Rocksong im brasilianischen Baião-Rhythmus unter einem
psychedelischen Unterwelt-Teppich, der später in "Cave" in mystische Tunnel weiterführt. "Guava Tree" ist eine traurige Freitodballade, die ins Herz trifft, während bei "Firefly" aus einer zarten, beruhigenden Melodie eine von energischem Gesang getragene bannende Intensität entsteht. Delay und repetetives „Wurlitzer“ treiben "Little World" an um dann in "Kings & Monsters" eben diese herauf zu beschwören und mit Glockenklängen in
Orgelwelten aufzusteigen. Im letzten Song, "Amaryllis", ist dann neben Schumann und Liszt auch noch ein Hauch Brian Wilson zu hören.
Jedes Instrument, jeder Gesangspart, jeder Overdub der zehn Songs bekommt eine eigene und individuelle Note durch die liebevolle Arbeit von Produzent Irmler. Es sind nicht nur Christy & Emily, die sich hier gefühlvoll ausdrücken, sondern auch der Produzent, dem es gelingt, die Stimmung der wundervollen Konzerte auf dem Tonträger wiederzugeben.
Gefunden haben sich Christy & Emily in der New Yorker Punkgruppe Lil`Fighters. Dort trafen zwei Musikerinnen zweier unterschiedlicher Genres und Lebensweisen aufeinander.
Es ist auch die unterschiedliche Herkunft von Christy & Emily, die ihre Musik so spannend und ausdrucksstark macht.
Donnerstag, 9. September 2010
50 Jahre Beatles - Open Air und Kino
Der TollhausDachau e.V. veranstaltet anlässlich der Gründung der Beatles vor 50 Jahren, am Samstag den 25.09.2010, am Schrannenplatz, Dachauer Altstadt ab 17.30 Uhr, eine Hommage an die Fab Four aus Liverpool. Der Eintritt ist frei.
Unterschiedlichste Dachauer Musiker werden ihren musikalischen Wegebereitern ab 19 Uhr Ständchen spielen und sich natürlich ausgiebig im unerschöpflichen Reportoir von John Lennon, Sir Paul McCartney, George Harrison und Ringo Star bedienen . Die Pfarrstraße wird mit einem Zebrastreifen zur „Abbey Road“.
Das Hinterhofkino „Cinema Paradiso“ macht einen Ausflug vom Cafe Gramsci zum Schrannenplatz, und so flackern mit Einbruch der Dunkelheit historische Filmdokumente zur Musik und Leben der Beatles durch die Nacht.
Vielleicht kann der eine oder andere Besucher ein „Yellow Submarine“ in den Gassen der Dachauer Altstadt entdecken. Für die gastronomische Betreuung sorgt das Irish Pub „Muddy Boots“ und Mathias Schlemmer vom Fass.
Die Dachauer sind herzlich eingeladen und die Veranstalter freuen sich sehr, wenn die Gäste nach ausgiebigem Stöbern in den Klamottenkisten im zeitgemäßen Outfit erscheinen.
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