Vorverkauf

Donnerstag, 24. November 2011

Schräg und kultig: Die Schönen und das Biest

Schwarzhumorig, kritisch und ein bisschen blutrünstig ist die Musik von „Die Schönen und das Biest“. Nach mehreren Auftritten in der Region haftet den vier einheimischen Musikern so etwas wie Kultstatus an. Mehr hier:
Merkur: http://www.merkur-online.de/lokales/dachau/schraeg-kultig-schoenen-biest-1501916.html

Mittwoch, 16. November 2011

Samstag: Die Schönen und das Biest

Samstag 19.11.2011
Einlass 19h
Beginn 20h
Dachauer Kultur-Schranne, Altstadt Dachau
Vorverkauf in der Naturkostinsel




Zum vierten Mal in diesem Jahr sind „Die Schönen und das Biest“ in der Dachauer Kultur-Schranne zu Gast. Das Programm wurde gegenüber den drei Konzerten im Frühjahr noch stringenter an dem Begriff Heimat ausgerichtet.

Fünf neue Stücke beschäftigen sich z.B. mit Themen wie gestohlener Zeit, Diktatoren- und Hühnerschlachterei oder der bayerischen Auswanderungswelle.

Das Heimatlied ist für die vier Dachauer mehr ein inhaltliches als ein musikalisch-volkstümliches, da bewegen sie sich von Chanson bis Rock, zwischen Schlager und Neuer Deutscher Welle, Afro-Sound und Jazz.

Inhaltlich wandern die Stücke der Songschreiber Kühnel/Berwanger/Jatzeck von der Kapitalismuskritik über die Politikerschelte hin zur Abrechnung mit dem bösen Nachbarn und weiter zum „ultimativem Liebeslied“, einem Song, der dort anfängt, wo Liebeslieder von Ralph Siegel längst aufgehört haben. Es geht um „Heimat“, zumindest um einen sehr weit gefassten Begriff davon, ums Fremdschämen, um Nüchternheit und ums Trinken, um Familienterror und Profitgeilheit.

Heimat kann wehtun und folgerichtig wird die kleine Konzertserie auch „Aua Heimat – Tour 2011“ genannt.

Renate Jatzeck – Stimme
Mike Berwanger – Saiten, Stimme und Tasten
Kai Kühnel – Tasten
Christoph Stangl – Schlagwerk, Saiten und Chor

Sonntag, 23. Oktober 2011

Kulzer Karten im Onlineshop

Ab sofort 20 Karten im Onlineshop für den Tastentornado Harry Kulzer am 25.11.11 im Gramsci.

Freitag, 21. Oktober 2011

Harry Kulzer kommt am 25.11.11 ins Gramsci

Bei Harry Kulzer denkt man zuerst an "Pogo in Togo" und andere Hits aus der NDW-Zeit mit den United Balls. Wir haben ihn im Gramsci einst auch mit seiner "Mr Harry Kulzer" Show solo erlebt und das war wohl eines der umjubelsten Konzerte überhaupt.

"Just A Piano Player" ist eine Zeitreise durch 100 Jahre Geklimper auf guten und schlechten Klavieren. Der Pianist und Sänger erzählt in seinem Bühnenprogramm Geschichten von der Entstehung des Ragtimes, des Stride- und Blues-Pianos bis zum Boogie-Woogie und Jazz-Piano. Von einer temporeichen Musik-Epoche die jubelnde Publikums-Herzen im brodelnden Musiker-Blut kochen ließ.

Wenn Harry Kulzer in die schwarzweißen Tasten haut, sie streichelt, hackt und hämmert, dann wird die Musik-Geschichte von Rag bis Boogie mehr als nur hörbar: Sie wird am ganzen Körper fühlbar, spürbar und mit stampfenden, schwingenden und vibrierenden Klangwellen durch die Muskeln und Nerven lustvoll-leidenschaftlich-lebendig.

Das Publikum lauscht wie magnetisiert dem längst vergangenen Sound von Vaudeville und den Music-Halls, dem Klang der hektisch-heißen Jazz-Pianos in den verruchten Bars, den düsteren Kneipen, den üblen Honky-Tonks, den verlogenen Glücksspielschuppen, den brutalen Wildwest-Salons, den schwülen Strip-Clubs und den männeraussaugenden Bordellen irgendwo auf einem schwankenden Schaufelraddampfer, in einem überdrehten Goldgräberdorf oder in einer geheimnisvollen Absteige in New York.

Harry Kulzer verwandelt sich in einen Pianisten aus der Zeit von Wallstreet-Wahn und Goldrush, Lynch-Justiz und Wildwest, Boomtowns, Gettos und der Erfindung der Fließbandarbeit bei Ford.

Der Pianist und Sänger präsentiert hautnah eine schweißtreibende und sportlich-elegante Abendunterhaltung. Sie werden mit wahren, halbwahren und viertelwahren Geschichten aus dieser Zeit der Spielhöllen und Saloons, der Autowäscher und Eisenbahn-Tramps konfrontiert.

Eine packende Mixtur aus Entertainment und Spielfreude, die auch hartgesottene Musik-Verweigerer gnadenlos mitreißt.

Harry Kulzer: Ein deftig-heftiger Piano-Orkan, der alles wegfegt, was den Blick auf die faszinierenden Wurzeln der wilden Piano-Musik versperrt...
Jetzt gibts eine Neuauflage des Konzerts im Café Gramsci. Die Karten sind im Druck, wer vorab schon reservieren will schreibt an TastenTornado@TollhausDachau.de - der Eintritt wird 8.- € betragen.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Mittwoch 19:40 Janine Maunder Interview im Radio

Australiens Stimme mit Band am 29.10.11 in der Schranne

Link zu radio eins

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Sa 22.10.11 Die Strottern im Gramsci

Endlich sind sie wieder da, Die Strottern
Einlass: 19h
Beginn: frühestens um 20h
Da die Anzahl der Sessel beschränkt ist, kann es vereinzelt zur Nutzungsaufnahme von Stehplätzen kommen.
Eintritt 8.-€ / eine VVKG Gebühr wird nirgends erhoben

Das Wienerlied ist seit bald 200 Jahren nicht nur ein eigentümlich-beschauliches Phänomen, sondern vor allem auch eine sozio-kulturelle Erscheinung. Es ist musikalisch-literarische Selbstverklärung, die Lebensfreude verkündet und zugleich den Verfall beklagt. Die Strottern (Gauner, Landstreicher) mischen das Genre gehörig auf. Keine Larmoyanz, keine Weinseligkeit, dafür reichliche Beigaben an Schrägheit, verschraubtem Witz und dissonanten Ausbrüchen. Die Texte drehen sich ums Trinken und ums Tragische, oft um Liebe oder Leben und manchmal auch um den Tod. Dem Auftreten der Strottern wohnt etwas sarkastisch-melancholisches inne und es fehlt nicht an Spott und bösem Humor. Das Ergebnis dieser Radikalkur ist ein völlig neu empfundenes Wienerlied, das sich nicht als rosa Raunz- und Schmachtfetzen im Schmalzfass suhlt.

Vorverkauf: Im Gramsci und in der Naturkostinsel, sowie in unserem gemeinsamen Onlineshop

Freitag, 2. September 2011

Do 27.10.11 Kollegium Kalksburg

weit samma kumma (WeltStadtMusik aus Wien)
Wahrlich weit ist das Kollegium Kalksburg durch zig Programme und über viele Jahre hinweg gekommen. Die drei Herren fühlen sich der Tradition des echten Wienerliedes verpflichtet, kommen alle drei aus dem Jazz und haben über die Texte zum Wiener Dialekt gefunden, indem sich so wunderbar ausdrücken lässt, was sie zu erzählen haben. Sie arbeiten mit Klischees, die sie brechen, sind nicht vordergründig politisch, sondern erzählen allgemeingültige Geschichten, die umso deutlicher ihre Haltung spüren lassen. Vincenz Wizlsperger (Dichter, Sänger, Kamm- und Tubaspieler) verfügt über alle Register subtiler Komik, die den entfesselten Narren als tragische Figur mit einschließt. Heinz Ditsch ist ein echter Virtuose am Akkordeon und der singenden Säge und Paul Skrepek ein unglaublich gelassener Kontragitarrist. Musikalisch spielen sie höchst kompetent auf der Klaviatur verschiedenster Musikkulturen und –stile. Balkan und Südamerika, Pop, Freejazz oder französische Musette klingen mit. Eindeutig subversiv und tief gründend ist der Humor der drei Herren mit leicht verschobenem Blick, der sich durch ihre Lieder zieht. Ihre zerknitterten Anzüge und alten Hüte signalisieren Morbides. Die abgehackten Dialoge wirken improvisiert, die Gestik ist skurril bis wahnsinnig. Hier proben drei blitzgescheite Burschen den ganz normalen Wiener Wahnsinn mit sichtlichem Vergnügen am sinnigen Quatsch. Dem Tod ins Auge sehen und dazu tanzen. „Die Welt, sie ist ein Jammertal“ singen sie, nicht nur – es gibt auch wunderbare Behandlung durch den „sterbenslustigen“ Spaß des Trios.

Samstag, 2. April 2011

Kirsty McGee & Mat Martin (GB)

Kirsty McGee ist eine ewig Reisende. Ihre ebenso gefühlvollen wie widerspenstigen Songs sind Erfahrungsberichte aus erster Hand, ein Tagebuch dessen, was die britische Sängerin und Songwriterin schon alles gesehen und erlebt hat. McGee ist durch die Lande getrampt und war eine Zeitlang obdachlos. Sie kämpfte gegen Straßenbau-Projekte, baute in Protestcamps Baumhäuser und grub Tunnel unter Baustellen. Irgendwann zog sie sich nach Cornwall zurück, lebte in einer Hütte am Strand und entwickelte den Stil, der sie zu der angesehenen Songwriterin machte, die sie heute ist.

Wenn Kirsty McGee in ihrer Heimat als „draufgängerischste Folk-Landstreicherin Großbritanniens“ bezeichnet wird, bezieht sich das nicht nur auf ihr bewegtes, bevorzugt einfaches Leben. Es sagt ebenso viel über ihre Musik aus, die sich nur schwer einordnen lässt. Mal wird McGee als Folk Noir-, mal als Hobopop-Künstlerin beschrieben, sie und ihr Bühnenpartner Mat Martin aber auch schon die „Tim Burton-Version von Simon and Garfunkel“ genannt.

Aufgefallen ist Kirsty McGee als einzigartige und starke Stimme in der akustischen Musik bei ihrem mittlerweile legendären Auftritt mit Suzanne Vega beim Brampton Live Festival 2001.

Donnerstag, 24. März 2011

Tim MCMillan ab 1.Juli Dachauer

Tim McMillan wird ab 1.Juli Gast der Stadt Dachau im Dachgeschoss der Ruckteschell-Villa sein. Er wird dort sein Album entwickeln und auch aufnehmen. Gleichzeitig wird Dachau sein Ruhepunkt zwischen den Tourneen in Europa sein. Angedacht in Dachau sind workshops mit Dachauer Gitarristen und Musikern, und Konzerte im Gramsci und in der Schranne.